Der Notar: Beurkundung von Vollmacht und Patientenverfügung

Zur persönlichen Vorsorge für den Notfall gehört eine Generalvollmachtvollmacht bzw. Vorsorgevollmacht sowie eine Betreuungsverfügung nebst Patientenverfügung. Ein selbst ausgewählter Bevollmächtigter kann dann, wenn man aufgrund von Krankheit oder Alter bzw. nach einem Unfall nicht mehr für sich selbst handeln kann, die Wünsche und Vorstellungen des Vollmachtgebers als dessen Vertrauensperson durchsetzen sowie dessen Angelegenheiten in der Regel ohne vorherige Einschaltung des Betreuungsgerichts regeln.

Als Notar und Fachanwalt für Familienrecht verfügt Frau Delia Reinders über umfassende Erfahrung und Kompetenz bei der Beratung und der wirksamen Formulierung von individuell passenden Vollmachten.

Generalvollmacht

Bei der Generalvollmacht handelt es sich um die denkbar umfangreichste Art der Vollmacht, die den eingesetzten Bevollmächtigten zur Vertretung in fast allen persönlichen und vermögensrechtlichen Angelegenheiten bevollmächtigt.

Eine unbeschränkte Vollmacht befugt insbesondere zur Regelung folgender Angelegenheiten:

  • Abschluss und Durchsetzung von Verträgen (z.B. Mietvertrag, Kaufvertrag, Heimvertrag, ärztlicher Behandlungsvertrag)
  • sonstige Erklärungen aller Art abzugeben und entgegenzunehmen
  • Erledigung von Bankgeschäften (z.B. Anlage und Verwaltung des Vermögens, Überweisungen, Kündigung von Konten, Aufnahme von Darlehen)
  • Verkauf von Vermögensgegenstände (z.B. Immobilien, Fahrzeuge)
  • Annahme und Öffnung der Post
  • Auskunft zum Gesundheitszustand und Entscheidung über ärztliche Behandlungen